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„Open Minds and Open Hearts“ - Jugendliche werden Pat*innen für Austauschschüler*innen aus anderen Ländern

Ziel dieses Projektes ist es, Jugendlichen aus der ganzen Welt ein interkulturelles Austauschjahr bei einer ehrenamtlichen Gastfamilie in Österreich zu ermöglichen.
„Open Minds and Open Hearts“ - Jugendliche werden Pat*innen für Austauschschüler*innen aus anderen Ländern

Bundesland

Wien

Themen

Respekt & Vielfalt

Initiative/Person/Verein

YFU Austria

Webseite

www.yfu.at

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116

Durch die Ereignisse der letzten Wochen und Monate, der COVID-19 Krise und ihren Grenzschließungen und sozialgesellschaftlichen Folgen, der Polizeigewalt und dem Rassismus, wollen wir ein Zeichen für Zusammenhalt und Toleranz setzen.

Dieses Projekt wird koordiniert von der gemeinnützigen interkulturellen Schüler*innenaustauschorganisation YFU Austria und durchgeführt von ehrenamtlichen Jugendlichen aus Österreich, die selbst einen interkulturellen Austausch in einem anderen Land erlebten. Diese Jugendlichen agieren als Botschafter*innen in ihrer Region, um für mehr Toleranz und interkulturelles Verständnis einzustehen. Sie machen sich mithilfe von 3 „Top Actions“ - Word of Mouth, Social Media, Regionalmedien - für ihr individuelles Patenkind stark, um eine geeignete ehrenamtliche Gastfamilie in der Region zu finden und sie - ganz im Zeichen von „Open Minds and Open Hearts“, zu begeistern. Die jungen Menschen in Österreich suchen, wenn man so will, einen „Ort des Respekts“ für ihr Patenkind.

Welche Wirkung hat das Projekt auf die Gesellschaft und das Zusammenleben?

Mit diesem Projekt möchten wir regional interkulturelles Verständnis vor allem im ländlichem Raum fördern. Einerseits passiert dies durch die Aktionen unserer Pat*innen, die als Botschafter*innen für interkulturellen Zusammenhalt über Nationen hinweg einstehen. Andererseits wird, wenn eine ehrenamtliche Gastfamilie gefunden wurde und der*die Austauschschüler*in nach Österreich kommt, mit etwas Glück die ganze Region gemeinsam mit der ehrenamtlichen Gastfamilie Teil eines interkulturellen Austausches und Lernprozesses. Eine Region öffnet seine Türen und Herzen für einen jungen Menschen aus ein

Wie nachhaltig ist das Projekt? Bezogen auf Vorbildwirkung und Umwelt.

Durch dieses Projekt entsteht kaum extra Belastung für die Umwelt durch CO2-Äquivalente. Schulung und Betreuung der Pat*innen finden online statt. Die gesetzten Aktionen belaufen sich v.a. auf Online (z.B. Social Media), lokale Printmedien und Mail- bzw. Telefonverkehr (z.B. mit regionalen Vereinen oder Gemeinden). Es entsteht eine hohe Vorbildwirkung, v.a. im sozialen Bereich: global denkende Jugendliche handeln lokal - sie machen sich stark für Jugendliche aus aller Welt, bringen Toleranz in die eigene Gemeinde und fungieren so als Botschafter*innen für Offenheit und soziales Engagement.

Projektvideo