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Klimaoase – Sommerfrische im Pfarrgarten

Das Projekt „Klimaoase - Sommerfrische im Pfarrgarten“ ist eine Kooperation zwischen PfarrCaritas und Pfarren in Wien und Niederösterreich, das Pfarrgärten in den Sommermonaten für StadtbewohnerInnen zugänglich macht. Neben einem Wohlfühlort finden die Menschen auch ein offenes Ohr für Anliegen.
Klimaoase – Sommerfrische im Pfarrgarten

Bundesland

Wien

Themen

Soziales Engagement

Initiative/Person/Verein

PfarrCaritas und Nächstenhilfe

Webseite

www.caritas-wien.at/klimaoase

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Das Projekt „Klimaoase - Sommerfrische im Pfarrgarten“ ist eine Kooperation zwischen PfarrCaritas und Pfarren in Wien und Niederösterreich. 16 Pfarren machen bereits mit und es werden kontinuierlich mehr. Die Pfarrgärten werden StadtbewohnerInnen in den Sommermonaten zugänglich gemacht. Diese kühlen Orte sollen einerseits vor allem armutsbetroffene und obdachlose Menschen vor den Folgen der Klimakrise schützen. Andererseits wird einsamen Menschen, die gerne plaudern wollen und die sich aufgrund der Corona Krise alleine und isoliert fühlen, ein Wohlfühlort für Begegnungen und Gespräche geboten. Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Pfarre und/oder Freiwillige der Caritas versorgen die Klimaoasengäste mit kühlen Getränken, kleinen Snacks und schenken ihnen ein offenes Ohr.

 

Welche Wirkung hat das Projekt auf die Gesellschaft und das Zusammenleben?

In unseren Pfarrgärten begegnen sich die unterschiedlichsten sozialen Gruppen: Menschen aus dem Pfarrgebiet, Menschen, die in aufgeheizten Wohnungen leben, unabhängig von Herkunft, Religion oder Notsituation und Menschen, die sich einsam fühlen und das Gespräch suchen.

Dadurch wird ein Raum der Begegnung geschaffen für Menschen, die im Alltag wenig miteinander zu tun haben. Je nach Pfarre liegt der Schwerpunkt woanders. Einige Pfarren bieten Spiele an, woanders wird musiziert oder es gibt Gesprächsrunden. So werden Vorurteile abgebaut und das Verbindende vor das Trennende gestellt.

 

Wie nachhaltig ist das Projekt? Bezogen auf Vorbildwirkung und Umwelt.

Die größten Verlierer des Klimawandels sind armutsbetroffene und ältere Menschen. Armutsbetroffene Menschen leben oft in aufgeheizten Wohnungen an stark befahrenen Straßen, sowie in Gegenden mit geringem Anteil an Grünraum. Gerade für ältere, chronisch kranke Menschen bedeutet die Hitze eine extreme Anstrengung für den Körper. Schon vorhandene Flächen zu öffnen ist niederschwellig und nachhaltig. In den kommenden Jahren wird das Projekt sukzessive erweitert und ausgebaut werden. Die Pfarren leisten so einen wertvollen Beitrag, um die Folgen des Klimawandels für vulnerable Gruppen abzumildern.

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