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Garten Eden Zell am See

GartenliebhaberInnen pflanzen biologisches Gemüse, Kräuter, Obst in Parks und an anderen öffentlichen Plätzen. Die freiwilligen HelferInnen tun das für die Gemeinschaft: Arme, Reiche, Einheimische, Besucher, Kinder, Erwachsene - alle dürfen reife Früchte, Gemüse oder Kräuter ernten.
Garten Eden Zell am See

Bundesland

Salzburg

Themen

Umweltschutz & Nachhaltigkeit

Initiative/Person/Verein

Henriette Kordasch - Garten Eden Zell am See

Webseite

www.zellamsee.eu/Garten_Eden

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Ein Paradies haben wir schon in Zell am See - Bürger machen daraus einen Garten Eden für alle!

GartenliebhaberInnen gärtnern. Biologisches Gemüse, Kräuter, Obst wird in Parks und anderen öffentlichen Plätzen gepflanzt. Die freiwilligen Helfer machen das uneigennützig, und aus der folgenden Motivation heraus: Weil es gut für alle ist. Die Erde lässt es für alle wachsen. Ausnahmslos.

Jeder, der vorbeikommt - Arme, Reiche, Einheimische, Besucher, Kinder, Erwachsene - darf reife Früchte, Gemüse oder Kräuter ernten. Alles ist kostenlos.

Die Bürgerinitiative wird von der Stadtgärtnerei unterstützt: Material wie Steine, Erde, Holz wird zur Verfügung gestellt.

Die Pflanzen stammen aus den Samen oder Ablegern der Pflanzen des Vorjahres, überzählige Pflanzchen aus Gärten der Nachbarschaft, Wildpflanzen aus dem Wald, und selten werden Pflänzchen aus der Bio-Gärtnerei zugekauft.

Wir haben über die Jahre (seit 2014) bemerkt, dass, wenn ein Projekt mit Liebe bestellt wird, ganz automatisch respektvoller Umgang gepflegt wird. Es hat einen Resonanzeffekt!

 

Welche Wirkung hat das Projekt auf die Gesellschaft und das Zusammenleben?

Die unterschiedlichsten Menschen finden sich in den Gärten ein und erfreuen sich an der Schönheit. Manche beginnen zu gärtnern, obwohl sie es sonst nicht tun. Viele lieben die Anlagen, die man vorher gar nicht bemerkt hat. Der Gemüsepark im Vellmar Park hat sich von einer zwielichtigen zu einer lichten Ecke gewandelt. Die unscheinbare Wiese beim Sportplatz ist zu einem Lieblingswald für die Menschen geworden, die sich plötzlich dort mehr Bankerl wünschen, weil es so schön ist. Dort ist ein Obstgarten entstanden.

Und im Thumersbacher Park hat man ein neues Ausflugsziel.

 

Wie nachhaltig ist das Projekt? Bezogen auf Vorbildwirkung und Umwelt.

Es bedarf, glaube ich, keiner großen Worte, wenn man biologischen Anbau auf öffentlichen Flächen für alle Menschen macht. Die gesundheitlichen Auswirkungen von biologischen Lebensmitteln auf den Körper sind eindeutig.

Es hat eine große Vorbildwirkung für die Besucher. Schüler, die mitgewirkt haben, haben ihre Eltern motiviert, im Garten essbare Pflanzen anzubauen. Die Menschen finden es ganz oft erstaunlich, dass es jemanden gibt, der ganz ohne Erwartungen (Geld, Rückvergütungen,...) Dinge für die Gemeinschaft tut. Es inspiriert zum Andersdenken.

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