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Cinderella – My fairy rights

Cinderella mal anders: der Traumprinz ist anders als erwartet, die gute Fee bleibt aus und Cinderella wird zur Heldin ihrer Geschichte. Kinder gestalten Rollenbilder selber!
Cinderella – My fairy rights

Bundesland

Oberösterreich

Themen

Gleichberechtigung & Frauenrechte

Initiative/Person/Verein

Verein Theater TamTam

Webseite

theater-tamtam.org/projekte/cinderella-my-fairy-rights

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Ein interaktives Theaterstück für alle, die sich mit Geschlechterrollen und Machtstrukturen in Märchenerzählungen auseinandersetzen wollen.

Theater TamTam will mit sich mit diesen Themen mit den Jüngsten unserer Gesellschaft spielerisch und kritisch auseinandersetzen. Eine neue Version des Märchens ‘Cinderella’ wird auf die Bühne gebracht: Die Figuren brechen aus ihren vorgegebenen Rollen aus und gemeinsam mit den Kindern wird die Handlung des Stückes verändert und neu erdacht.

Im Zuge von Interventionen an gewissen Stellen der Aufführung werden die Zuschauer*innen nach ihrer Meinung und Vorschlägen gefragt. Die Schauspieler*innen improvisieren mit den gesammelten Ideen und wir sehen wie sich die Realitäten der Figuren verändern. “Cinderella – My fairy rights” involviert Kinder als zentrale Akteur*innen des Geschehens, da diese von Anfang an die Geschichte mitformen und das Ergebnis beeinflussen können.

Welche Wirkung hat das Projekt auf die Gesellschaft und das Zusammenleben?

Im Stück werden Fragen formuliert, Konfliktfelder aufgezeigt und die gemeinsame Suche nach verschiedenen Lösungsansätzen beginnt. Durch die Einbeziehung des Publikums und deren Ideen wird Cinderella ermächtigt und neue Handlungsoptionen werden aufgezeigt. Fragen zu klassischen Geschlechterstereotypen werden aufgeworfen und dadurch Kinder, deren (Groß-)Eltern und generell das Umfeld angeregt diese kritisch zu hinterfragen. Unser Zusammenleben wird von Er- sowie Beziehungen geprägt. Durch das Aufbrechen von Beziehungsmustern entsteht Konflikt und Kontakt. Im Austausch kann Neues entstehen.

Wie nachhaltig ist das Projekt? Bezogen auf Vorbildwirkung und Umwelt.

Da die Arbeit mit den Methoden des Theater der Unterdrückten von den Beteiligten von deren individuellen sozialen, politischen und kulturellen Hintergründen ausgeht und die Veränderung der Wirklichkeit mit ästhetischen Mitteln anstrebt, sowie die kritische Wahrnehmung der Realität, das Bewusstsein über soziale Zusammenhänge und konkretes Handeln stimuliert, entstehen nachhaltige Wirkungsfelder.

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