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IGLU Kitchen

Einmal pro Woche wird bei uns im Jugendzentrum mit jugendlicher Beteiligung aufgekocht! Ein gutes Essen ist Balsam für die Seele und Kochen ist ein Fest für die Sinne: Sehen, Fühlen, Riechen und natürlich Schmecken.
IGLU Kitchen

Bundesland

Salzburg

Themen

Soziales Engagement

Initiative/Person/Verein

Jugendzentrum IGLU

Webseite

www.jugendzentrum-iglu.at

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72

„Mahlzeit miteinander - Gemeinsam schmeckt´s am besten!“

Und so möchten wir unseren Jugendlichen auch die Möglichkeit geben, sich mit gesunder Ernährung und frischen Lebensmitteln vertraut zu machen.

Bei unserer IGLU Kitchen heißt es: „Selbst ist der Koch“! Bei der Menüauswahl und -gestaltung wird Rücksicht auf die Vorlieben und Bedürfnisse unserer Besucherinnen und Besucher genommen, denn so lassen sie sich umso leichter für das Kochen begeistern. Jugendliche lassen sich am ehesten zu gesunder Ernährung motivieren, wenn der Aspekt der Gesundheit nicht zentral im Fokus steht, sondern die Freude am gemeinsamen Tun. Deshalb binden wir sie in die Vor- und Zubereitung immer mit ein, damit sie sie einerseits gesund essen und andererseits Spaß daran haben.

Für 50 Cent Wertschätzungsbeitrag bekommen sie eine Portion der frisch zubereiteten Mahlzeit.

Welche Wirkung hat das Projekt auf die Gesellschaft und das Zusammenleben?

Gemeinsames Kochen und Essen verbindet und ist ein Katalysator für Gespräche über Gott und die Welt. Mit der Ernährung im Kindes- und Jugendalter wird die Gesundheit im weiteren Lebensverlauf als Erwachsener maßgeblich beeinflusst. Zum einen deshalb, weil sich die Körpersubstanz in ihrer grundlegenden Zusammensetzung herausbildet und bis ins hohe Alter erhalten bleibt. Zum anderen, weil sich in diesen Jahren Essgewohnheiten entwickeln, die im späteren Leben teilweise nur mit erheblichem Aufwand verändert werden können. So sensibilisieren wir die Jugendlichen für einen gesünderen Lebensstil.

Wie nachhaltig ist das Projekt? Bezogen auf Vorbildwirkung und Umwelt.

Wir versuchen, unseren KöchInnen und Gästen eine ressourcenorientierte Arbeitsweise nahezulegen, ganz nach den 3 Dimensionen der Nachhaltigkeit. Es muss unser Ziel sein, dass zukünftige Generationen durch unser Tun nicht eingeschränkt werden – Stichwort ökologischer Fußabdruck! Durch bewussten Konsum und achtsames Handeln werden die Jugendlichen an einen nachhaltigen Lebensstil herangeführt. Dies schließt den Punkt der Regionalität mit ein. Wir bemühen uns, hauptsächlich österreichische Lebensmittel zu verwenden bzw. diese bei kleinen Händlern in unmittelbarer Umgebung einzukaufen.

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