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Kokosa Community Based Child Development

Das Projekt verfolgt von Österreich ausgehend das Ziel, das Wohl von Kindern und ihren Familien in den vier äthiopischen Dörfern Bore-Elka, Hora-Sabu, Hebano and Bokore zu verbessern und zu einer nachhaltigen Entwicklung und zum Schutz von Kindern beizutragen.
Kokosa Community Based Child Development

Bundesland

Wien

Themen

Armut & Sozialstaat

Initiative/Person/Verein

Kindernothilfe Österreich

Webseite

www.kindernothilfe.at/kokosa.html

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Das Projekt wird in 4 Dörfern des Kokosa Distrikts in der Oromia Region etwa 395 km südlich der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba durchgeführt. 95% der Bevölkerung im Kokosa Distrikt leben von der Landwirtschaft. Während die reichen Bewohner sowie die Mittelschicht ihre Kinder in der Regel auf staatliche Schulen schicken, können arme Familien sich den Schulbesuch ihrer Kinder nicht leisten. Sie müssen ihre Kinder als Arbeitskräfte verleihen, um den Lebensunterhalt der Familie zu finanzieren und nicht zu verhungern. Das Projekt verfolgt das Ziel, das Wohl von Kindern und ihren Familien in den vier Dörfern Bore-Elka, Hora-Sabu, Hebano and Bokore zu verbessern und zu einer nachhaltigen Entwicklung und zum Schutz von Kindern beizutragen.

In jedem Dorf wird ein Kinderschutz-Komitee gegründet und auf Distrikt-Ebene wird ein Kinder-Forum eingerichtet. 250 arbeitenden Kindern soll die Rückkehr in ihre Familie ermöglicht werden.

In drei Dörfern wird das Projekt bei der Errichtung und Ausstattung von Vorschulen auf dem Gelände staatlicher Grundschulen behilflich sein.

660 arme Familien werden darin unterstützt, ihr Einkommen zu verbessern.

Welche Wirkung hat das Projekt auf die Gesellschaft und das Zusammenleben?

Die Bevölkerung wird unentgeltlich ihre Arbeitskraft und lokal verfügbare Materialien beisteuern und das Erziehungsministerium wird die Vorschulen später eigenverantwortlich weiter führen. Dadurch wird ein Gemeinschaftsgefühl geschaffen und Bewusstsein für die Wichtigkeit der Maßnahmen und Kinderrechte im Allgemeinen gebildet. Nach Beendigung der Unterstützung durch Kindernothilfe, werden die Maßnahmen eigenverantwortlich durch die Dorfgemeinschaft fortgeführt. Die Familien werden außerdem darin unterstützt, sich in Gruppen zusammen zu schließen und gegenseitig zu unterstützen.

Wie nachhaltig ist das Projekt? Bezogen auf Vorbildwirkung und Umwelt.

Bei der Durchführung des Projekts werden die Gemeindemitglieder, Lehrer, Eltern, Kinder und die lokalen Behörden einen hohen Eigenanteil einbringen und sich aktiv beteiligen. Durch ihre Beteiligung von Anfang an wird der Grundstein dafür gelegt, dass sie die Aktivitäten auch später eigenverantwortlich weiter führen. Durch die Gründung von Kinderschutz-Komitees und Kinderrechte-Clubs ist die Verwirklichung der Rechte von Kindern langfristig und über die Dauer des Projekts hinaus angelegt.

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