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„Namnyaki Women Group“ Eine Massaifrauengruppe in Nduruma, Tansania

Ich leite den Verein "NGO Gertrud, Verein zur Förderung von Wasserprojekten", mit dem ich Frauenförderungsprojekte in Tansania umsetze.
„Namnyaki Women Group“ Eine Massaifrauengruppe in Nduruma, Tansania

Bundesland

Niederösterreich

Themen

Soziales Engagement

Initiative/Person/Verein

NGO Gertrud, Verein zur Förderung von Wasserprojekten

Webseite

www.facebook.com/waterprojectsfortheworld

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Die Massai-Frauen dort haben die volle Verantwortung für dieses Projekt übernommen. Wir konnten schon mit Hilfe von Baumpatenschaften viele Bäume anbauen (Orangen, Zitronen, Avocado, Banane und Moringa) aber auch verschiedene Gemüsebeete. Somit konnten die über 10 000 Schulkinder in dem Projektgebiet ernährt werden, der Rest des Anbaues wurde am Markt verkauft- die Einnahmen kamen dem Verein wieder zugute und als nächstes wird damit ein Hühnerstall gebaut.

Da ich selbst Kaffee aus dieser Region nach Österreich importiere, wollte ich dem Land auch etwas retour geben. Im September eröffne ich mein erstes soziales Kaffeehaus in St. Corona am Wechsel, in dem Menschen tätig sein sollen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen, also Pensionisten, Langzeitarbeitslose und Menschen mit Beeinträchtigung. Dieses Miteinander soll so wie in Afrika die Gemeinschaft und ein respektvolles Miteinander fördern.

 

Welche Wirkung hat das Projekt auf die Gesellschaft und das Zusammenleben?

Ich konnte den Massai Frauen zeigen, das auch mit sehr wenig Budget - sehr viel möglich ist. Dadurch ist dies ein Vorzeigeprojekt für viele andere sehr arme Gemeinden geworden.

Auch in Österreich wollte ich diesen Zusammenhalt stärken - dies wird nun in dem sozialen Kaffeehaus umgesetzt. Durch das Miteinander arbeiten für eine sinnvolle Tätigkeit, werden die Menschen aus ihrer sozialen Isolation geholt. Das verhindert nicht nur Krankheiten wie Depression oder Alzheimer, sondern stärkt auch das gemeinschaftliche Leben im Dorf.

 

Wie nachhaltig ist das Projekt? Bezogen auf Vorbildwirkung und Umwelt.

In Tansania bauen wir rein biologisch an, alles wird händisch durchgeführt. Auch auf meiner Kaffeeplantage, wird alles händisch verarbeitet. Eine Seltenheit im internationalen Kaffeehandel.

In Tansania wird die Umwelt noch geschützt. In meinem Projektgebiet haben wir auch schon etliche Bäume angepflanzt - inzwischen ist hier schon ein Wald entstanden. In dem Kaffeehaus in St. Corona werden wir ausschließliche Lebensmittel von Bauern aus der Umgebung anbieten, natürlich genauso wie mein Kaffee, plastikfrei.