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Gemeinschaftsgarten Donaukanal

Der „Gemeinschaftsgarten Donaukanal“ wurde 2013 mit nur fünf Beeten gegründet. Er entstand aus dem Wunsch, einen Ort der Begegnung, Erholung und Kreativität zu schaffen.
Gemeinschaftsgarten Donaukanal

Bundesland

Wien

Themen

Respekt & Vielfalt

Initiative/Person/Verein

Gemeinschaftsgarten Donaukanal

Webseite

garten-donaukanal.at

Uns war von Anfang an wichtig, dass der Gemeinschaftsgarten offen für alle ist, wo man sich auf Augenhöhe begegnet und sich gemeinsam über eine grüne Oase im verbauten Stadtgebiet freut.

Mittlerweile betreuen rund 40 Mitglieder jeweils alleine oder zu zweit ein Hochbeet, sowie unsere Gemeinschaftsbeete. Wir haben eine natürliche Fluktuation an Mitgliedern, so gibt es jedes Jahr Platz für neue Gärtner*innen und dadurch wird auch die Gemeinschaft jedes Jahr erneuert.

Unser Verein ist bunt gemischt, wir kooperieren auch mit Institutionen wie z.B. der Diakonie und den Wiener Kinderfreunden. Intern sind wir in unterschiedlichen Arbeits-Teams organisiert. Auf diese Weise wird eine gemeinschaftliche und faire Aufteilung der Arbeiten, die in einem Garten anfallen, gewährleistet.

Unsere selbstgebauten Sitzecken und das Bücher-Tausch-Regal werden gerne von den Donaukanalbesucher*innen genutzt. Zusätzlich gibt es auch immer wieder öffentliche Veranstaltungen, wie z.B. Lesungen oder der CycleCinemaClub kommt zu Besuch.

Welche Wirkung hat das Projekt auf die Gesellschaft und das Zusammenleben?

Unser Garten ist ein Ort der Begegnung. Hier kommen nicht nur die Mitglieder des Gartenvereins zusammen, sondern auch die Öffentlichkeit nimmt intensiv am Geschehen im Garten Anteil. Gespräche mit Flaneur*innen zeigen, dass ein reges Interesse an Gärten im öffentlichen Raum, am Kennenlernen verschiedener Pflanzen und an Begegnungen besteht. Das gemeinsame Bauen, das Organisieren der Gruppe, das Pflanzen, Hegen, Ernten verbindet uns. Wir sind etwa 40 Personen zwischen 9 - 75 Jahren, verschiedenster Herkunft. Jede/r von uns beteiligt sich intensiv und mit Begeisterung am Gedeihen des Projektes.

Wie nachhaltig ist das Projekt? Bezogen auf Vorbildwirkung und Umwelt.

Ein gutes Beispiel ist unser Kinderbeet: hier können die Kinder unserer Mitglieder Gemüse anbauen und sich um die Pflege dieses Beets kümmern. So entdecken sie wie Lebensmittel im Selbstanbau entstehen und wie diese sich geschmacklich gegenüber „importierten“ Lebensmittel unterscheiden.

Ein weiterer Aspekt den Kinder sehr früh durch den eigenen Anbau lernen können: welche saisonalen Lebensmittel wachsen wann direkt im Garten. Sie lernen dadurch Lebensmittel mehr zu schätzen und so fällt auch den Eltern der Verzicht auf den Kauf von importierten nicht-saisonalen Lebensmitteln leichter.

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