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NACHBARSCHAFTSHILFE PLUS - BURGENLAND

NACHBARSCHAFTSHILFE PLUS ist ein gemeinnütziges, überparteiliches Sozialprojekt, das 2014 im Mittelburgenland mit 6 Gemeinden gestartet wurde und bis Ende 2019 über 25.000 kostenlose, soziale Dienste koordiniert hat.
NACHBARSCHAFTSHILFE PLUS - BURGENLAND

Bundesland

Burgenland

Themen

Soziales Engagement

Initiative/Person/Verein

Nachbarschaftshilfe Plus - Burgenland

Webseite

http://www.nachbarschaftshilfeplus.at/

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Mittlerweile setzen das Projekt 21 Gemeinden, davon 2 Städte, im Burgenland um.

ZIELE des Projektes:

# Den Alltag - besonders für Ältere - durch gegenseitige Unterstützung zu erleichtern und dazu beizutragen, dass ein qualitätsvolles Leben im eigenen Zuhause, in der vertrauten Gemeinde lange möglich ist.

# Stärkung der Dorfgemeinschaft (miteinander & füreinander)

# Wertschätzung des Ehrenamtspotentials

# generationsübergreifende Sozialkontakte fördern

# Maßnahmen gegen Vereinsamung setzen

# Lebensqualität für alle Beteiligten steigern (win win)

ANGEBOT - niederschwellig, kostenlos, unbürokratisch:

Die Dienste werden von einer Angestellten koordiniert und von Ehrenamtlichen ausgeführt.

* Fahr- und Begleitdienste (Begleitung zur medizinischen Versorgung, zum Einkauf)

* Einkauf- und Medikamentenservice (Dinge des täglichen Bedarfs, Medikamente werden gebracht)

* (Telefon) Besuchsdienste - Austausch ermöglichen

* Spaziergehdienste (in Begleitung zum Bankerl

Folgende Gemeinden setzen das Projekt um:

Nickelsdorf, Müllendorf, Hornstein, Eisenstadt, Mattersburg, Hirm, Zillingtal, Piringsdorf, Steinberg-Dörfl, Lackenbach, Unterfrauenhaid, Lackendorf, Kobersdorf, Horitschon, Neutal, Stoob, Draßmarkt, Markt Allhau, Loipersdorf-Kitzladen, Wolfau, Mischendorf

Welche Wirkung hat das Projekt auf die Gesellschaft und das Zusammenleben?

- Sowohl HilfegeberInnen und HilfeempfängerInnen verspüren durch das Projekt eine höhere Lebensqualität.

Für die einen wird der Alltag leichter, für die anderen ist es befriedigend gebraucht zu werden ("Ehrenamt gibt Sinn"), neue Beziehungen entstehen.

- Nachweislich wird der Pflegebedarf hinausgezögert, berufstätige oder pflegende Angehörige entlastet.

- Teilzeitjobs ermöglichen Jüngeren wohnortnahes Arbeiten.

- Und die während der CORONA-Krise zusätzlich gewonnenen 200 jungen Ehrenamtlichen zeigen, dass ein "generationsübergreifendes Miteinander" mehr als ein Schlagwort ist.

Wie nachhaltig ist das Projekt? Bezogen auf Vorbildwirkung und Umwelt.

- Regionales Wachstum: Gestartet wurde 2014 mit 6, nun sind es 21 Gemeinden (davon 2 Städte) im Burgenland und 4 in Niederösterreich. Gemeinden aus anderen Bundesländern zeigen Interesse.

- Nachhaltige Finanzierung: Nach einer 3-jährigen Pilotphase mit Anschubförderungen wurde in eine Regelfinanzierung übergeleitet.

- Überparteiliche Zusammenarbeit: Obwohl noch keine Tradition, arbeiten Gemeinden über Parteigrenzen hinweg zusammen.

- Bekanntheit und Vorbildwirkung: Das Projekt gilt im Burgenland im Sozialbereich als Erfolgsmodell mit Vorbildcharakter.

nachbarschaftshilfeplus.at

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