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Kinderhospiz MOMO – Bedingungslose Hilfe für jene, die sie am dringlichsten brauchen.

MOMO, Wiens mobiles Kinderhospiz begleitet schwerstkranke Kinder von 0–18 Jahren und ihre Familien. Damit schwerstkranke Kinder so viel Zeit wie möglich mit ihrer Familie zu Hause verbringen können, bietet MOMO die notwendige Unterstützung: medizinische und pflegerische Versorgung, physiotherapeutische Behandlungen, psychologische Begleitung, soziale und musiktherapeutische Betreuung sowie ehrenamtliche Hospizbegleitung.
Kinderhospiz MOMO – Bedingungslose Hilfe für jene, die sie am dringlichsten brauchen.

Bundesland

Wien

Themen

Weitere Themen

Initiative/Person/Verein

Wiens mobiles Kinderhospiz und Kinderpalliativteam MOMO

Webseite

http://www.kinderhospizmomo.at/

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Jedes Kind ist einzigartig. Jedes schwer erkrankte Kind braucht individuelle Betreuung. Deshalb gibt es MOMO, Wiens mobiles Kinderhospiz. Das multiprofessionelle MOMO-Team begleitet schwerstkranke Kinder von 0–18 Jahren und ihre Familien, ab der Diagnose einer lebensbedrohlichen oder lebensverkürzenden Erkrankung eines Kindes und über den Tod hinaus. Damit schwerstkranke Kinder so viel Zeit wie möglich mit ihrer Familie zu Hause verbringen können, bietet MOMO die notwendige Unterstützung: medizinische und pflegerische Versorgung, physiotherapeutische Behandlungen, psychologische Begleitung, soziale und musiktherapeutische Betreuung sowie ehrenamtliche Hospizbegleitung. MOMO ist größtenteils spendenfinanziert. Das Angebot ist für die Familien kostenlos. Gerade jetzt, ist die Arbeit von MOMO wertvoller denn je. Geht es darum, die jungen PatientInnen, die zur Risikogruppe des Coronavirus zählen zu schützen. Für MOMO sind die Kinder und deren Familien Orte des Respekts. Für MOMO ist jede Unterstützung – besonders in wirtschaftlich so fordernden Zeiten – Ausdruck von Respekt und Wertschätzung. Nur mit vereinten Kräften kann MOMO jenen Zeit schenken, denen sehr wenig Zeit gegeben ist.

 

Welche Wirkung hat das Projekt auf die Gesellschaft und das Zusammenleben?

COVID-19 hat viele Schattenseiten. Das Virus hat uns allerdings auch daran erinnert, worum es im Leben tatsächlich geht. Um unsere Gesundheit, unser Leben, um ein Miteinander und ein Füreinander. MOMO lebte das Füreinander schon vor COVID-19. Da zu sein, für die Schwächsten unter den Jüngsten – ungeachtet ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion. Bedingungslose Hilfe für jene, die sie am dringlichsten brauchen. Gibt es einen emotional größeren, gesellschaftlichen Beitrag? MOMO schafft eine Art Normalität im Alltag der Betroffenen, gibt Sicherheit, stärkt und entlastet.

 

Wie nachhaltig ist das Projekt? Bezogen auf Vorbildwirkung und Umwelt.

MOMO nimmt im Gesamtsystem der pädiatrischen Hospiz- und Palliativversorgung in Wien eine zentrale Rolle ein. Ein interdisziplinäres Team, eine breite Palette an Tätigkeiten, physische aber vor allem emotionale Nähe zu den Familien bewirken ein tatsächliches Miteinander. Auch das Koordinieren von Abläufen trägt dazu bei, die besondere Arbeit von MOMO – als Austauschpartner – gelingen zu lassen. Ein Beispiel geglückter institutioneller und gesellschaftlicher Kooperation zum Wohl schwerkranker Kinder und deren Familien. Und auch dafür, wie wirkungsvoll die Triebfeder Herz sein kann.

Projektvideo