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Gemeinsam für den Lichtblickhof - Helfende Hände für den Lichtblickhof

Der Lichtblickhof ist in Österreich der größte Verein, der Pferdetherapie sowie Palliativ- und Krisenbegleitung für kranke bzw. von Behinderung betroffene Kinder anbietet. Der gemeinnützige Verein möchte den Therapie-Bauernhof zu einem Treffpunkt für NachbarInnen, Tiere sowie Kinder machen.
Gemeinsam für den Lichtblickhof - Helfende Hände für den Lichtblickhof

Bundesland

Wien

Themen

Soziales Engagement

Initiative/Person/Verein

Verein e.motion-Lichtblickhof

Webseite

www.lichtblickhof.at/

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Auf unserem Therapie-Bauernhof in Wien-Penzing betreuen 14 Pferdetherapeutinnen und 20 Therapiepferde rund 350 Kinder pro Woche.

Als gemeinnütziger Verein sind wir über jede Hand dankbar, die bei uns ehrenamtlich anpackt. Sind wir doch zu einem richtigen „Bauernhof“ mit Stall, Obstgarten, weiteren 20 Schafen, Meerschweinchen und Kaninchen angewachsen.

Am wunderschönen Areal beim Otto-Wagner-Spital (nunmehr Klinikum Penzing) entstehen neue Wohnbauten. Dadurch bekommen wir unmittelbare NachbarInnen.

Wir wollen eine Win-Win-Situation für die Nachbarschaft herstellen und unseren Therapie-Bauernhof zu einem Treffpunkt für NachbarInnen, Tiere sowie Kinder machen.

Die Herausforderungen dabei: Anonymität in der Großstadt; Toleranz gegenüber Tieren und Landwirtschaft, die im urbanen Raum keineswegs selbstverständlich sind; Berührungsängste zu behinderten u. kranken Kindern.

So entstehen neue Kontakte in der Wohnumgebung mit anderen Altersgruppen und verschiedensten sozialen Hintergründen.

 

Welche Wirkung hat das Projekt auf die Gesellschaft und das Zusammenleben?

Wir wollen die Idee der „Nachbarschaftshilfe“ aufgreifen:

Alle NachbarInnen, die sich für Tiere, Natur und Soziales interessieren, können ehrenamtlich mitmachen. Pferdebegeisterte können – in der Großstadt! – uns beim reibungslosen Ablauf der Therapien (Vorbereiten, Führen der Pferde bzw. Unterstützung der Kinder usw.) sowie bei Stallarbeiten und der Versorgung der Pferde helfen. Aber auch Hilfe im Obstgarten, bei Weideabmist-Tagen, beim Kochen oder bei unseren Veranstaltungen ist willkommen. Der Kontakt zu den kranken, behinderten Kindern wird jedenfalls als sehr bereichernd empfunden.

 

Wie nachhaltig ist das Projekt? Bezogen auf Vorbildwirkung und Umwelt.

Gerade in einer Millionenstadt wie Wien ist das Erleben der Natur ein wahrer Glücksfall. Am Lichtblickhof gibt’s die Möglichkeit beim Versorgen der Pferde Kontakt mit Tieren zu bekommen, durch die Mithilfe bei Therapie-Einheiten Berührungsängste zu kranken oder behinderten Kinder abzubauen und sich sinnvoll zu engagieren oder beim Abmisten der Weiden die Natur und Umwelt zu pflegen.

Bislang haben sich 20 neue NachbarInnen am Lichtblickhof beteiligt. Nur gegenseitiges Verständnis kann das Zusammenleben in der Nachbarschaft verbessern und langfristig die Arbeit am Lichtblickhof sichern.

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